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VW-Zentrum Hölter ist verkauft

VW-Zentrum Hölter ist verkauft

Das traditionsreiche Autohaus am Ransberg in Dülken bekommt bald einen neuen Namen. Der neue Inhaber kommt aus Mönchengladbach – und ist auch in Viersen kein Unbekannter.


Das traditionsreiche Volkswagenzentrum Josef Hölter in Dülken hat einen neuen Eigentümer: Das Mönchengladbacher Autohaus Waldhausen + Bürkel übernahm den VW-Händler, wächst ins benachbarte Viersen. Mitte März wurde der Kaufvertrag unterschrieben und einen Tag später die Belegschaft in dem Haus informiert. Da war die Corona-Pandemie zwar schon im Gange, aber noch nicht absehbar, dass die Autohäuser würden schließen müssen.


Das Autohaus Josef Hölter hat eine lange Geschichte. Der Namensgeber gründete das Unternehmen 1930 in einer Tankstelle in Schwalmtal, zog 1935 nach Lobberich und wurde 1949 Vertragshändler für Volkswagen. 1962 trat mit Karl Clemens die zweite Generation ins Unternehmen ein, Hölter starb 1987. 1997 übernahm mit Axel Clemens die dritte Familiengeneration. Das jetzige Volkswagen-Zentrum in Viersen wurde 2009 neu eröffnet.


Seit Montag ist der Verkauf nun wieder geöffnet. „Wir haben eine strategische Sicht auf solche Investitionen, und die Pandemie sollte dies nicht infrage stellen“, sagt Oliver Bürkel, Geschäftsführer von Waldhausen + Bürkel. Er betonte auch: „Die Arbeitsplätze sind sicher, auch wenn Kurzarbeit eine große Herausforderung für die Mitarbeiter ist.“


Für das Mönchengladbacher Autohaus ist Viersen mit den Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrgezeuge und Audi dann der dritte Standort neben dem Haupthaus in Mönchengladbach (mit Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Seat, Audi und Skoda Service) und dem Autohaus Türk (Volkswagen, Seat) in Rheindahlen.


Künftig sollen alle Häuser auch unter einem Namen, unter Waldhausen + Bürkel, laufen. „Wir wollen einen einheitlichen Auftritt erzielen“, sagt Pietro Nasca, für Service zuständiger Geschäftsführer. Insgesamt beschäftigt Waldhausen + Bürkel dann an den drei Standorten rund 290 Mitarbeiter und wächst nach dem Durchschnitt der vergangenen Jahre auf einen Umsatz von mehr als 130 Millionen Euro – jedenfalls nach Maßstäben von vor der Corona-Krise. „Zwei gutgehende Betriebe ohne Investitionsstau“, sagt Oliver Bürkel.


Für Waldhausen + Bürkel bedeutet die Expansion in den Kreis Viersen eine Wachstumschance, die das Unternehmen in Gladbach nicht sah. Lange bemühte sich Bürkel um ein Grundstück für einen Neubau im Nordpark. Doch die Pläne für eine dortige Automeile sind längst Vergangenheit. „Wir sind in Mönchengladbach in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen, deshalb wurde Viersen immer interessanter“, sagt Nasca. Neu für Waldhausen + Bürkel ist auch die Reifenhalle in Viersen mit Platz für 5000 Radsätze, während in Mönchengladbach Lackiererei, Großhandelsabteilung und ein Multimixarbeitsplatz für Karosserien mit Multimetallen wie Carbon eingerichtet ist. Für Mönchengladbach plant Bürkel zudem einen Ladepark für E-Fahrzeuge.
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